10. Mai 2012
Es gibt Stilklassiker, die nie aus der Mode kommen. Zu diesen Klassikern gehört das kleine Schwarze: Ein elegantes knielanges Kleid, das zu nahezu jedem Anlass getragen werden kann.
Coco Chanel und das kleine Schwarze
Seine Popularität verdankt das kleine schwarze Kleid der berühmten Modeschöpferin Coco Chanel. Die französische Designerin veröffentlichte den Stilklassiker im Jahr 1926 im Modemagazin „Vogue“ und beschrieb das Kleid als modische Uniform für jede Frau. Und Coco Chanel sollte recht behalten: In den 1950er Jahren setzte sich das klassische kleine Schwarze endgültig als Damenmodeklassiker durch. Legendär ist das kleine Schwarze aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn aus dem Jahr 1961. Bei einem kleinen schwarzen Kleid handelt es sich meist um ein Cocktailkleid oder Etuikleid. Heute gibt es unzählige Stil-Variationen des Klassikers.
Das kleine Schwarze für welchen Anlass?
Als Cocktailkleid wird das kleine Schwarze meist als Abendkleid getragen. Schwarze Etuikleider eignen sich für den Tag und Abend. Ein kleines schwarzes Kleid wird mit einem Blazer auch zum stilvollen Businesslook und mit trendigen High Heels zum Partykleid.
Kleines Schwarzes: Die neuen Trends
Wie sich Mode im Wandel der Zeit ändert, lässt sich anhand des kleinen Schwarzen perfekt dokumentieren. Auch in der aktuellen Saison widmen sich viele namhafte Designer dem Kleider-Klassiker und präsentieren das schwarze Kleid unter anderem mit Spitzeneinsätzen und im Schuluniform-Stil.
24. März 2010
Die Modewelt entdeckt die Closed-Jeans in diesen Tagen wieder ganz neu. Das Label Closed gibt es eigentlich schon seit 30 Jahren. Das ursprünglich 1978 in Italien gegründete Unternehmen hatte in den 80er Jahren seine sichtbaren Erfolge im Jeansgeschäft. Unter anderem entdeckte das Label die Stone-Wash-Technik und die X-Pocket-Jeans. Heute sitzt die Geschäftsführung mit Gordon Giers und Til Nadler in Hamburg. Ihr Chefdesigner ist Alison Buddenhagen. Wie schaffte es nun diese Jeans zu diesem Comeback und vorallem, wie kam die deutsche Hose nach Hollywood?
Sex And The City – Der Film und die Jeans
Mit dem Kinostart am 27. Mai 2010 wird mit dem Film “Sex And The City 2″ auch die Jeans Closed einen neuen Erfolg erlangen. Die letzte Filmserie hat gezeigt, dass die dort getragenen Outfits als stilprägend für viele Frauen gelten. Die bekannte Stylistin Patricia Field stattet die Filmfigur Carrie Bradshaw mit Kleidern aus. Seitdem die ersten Bilder aus dem neuen Film zu sehen sind, weiß man jetzt bereits, dass die Hauptperson eine Closed-Jeans tragen wird.
Closed und die “Pedal Pusher”
Eigentlich wollte das Label Closed ihren Hosen-Klassiker “Pedal Pusher” aus ihrer Kollektion nehmen. Man war der Meinung, dass der 80er Jahre Stil aus der Mode gekommen sei und auch die Nachfrage blieb aus. Doch es kam anders. Bereits zur Fashion Week Paris zeigte sich die gesamte Redaktion der “Vogue” in den klassischen “Pedal Pushern”. Ihnen folgten bald auch andere Redakteurinnen bekannter Modezeitschriften sowie berühmte Persönlichkeiten mit diesem Klassiker. Von einem Tag auf den anderen wurde die “Pedal Pusher” zu einem begehrten Modeobjekt. Aber nicht nur die “Pedal Pusher” ist bei den Stars wieder beliebt, auch andere Hosen der Marke Closed finden ihre Modeanhänger.
Das Label Closed auf dem amerikanischen Markt
Bislang war das Label Closed in der amerikanischen Modebranche nicht vertreten. Hier dominierten überwiegend eigene Jeans-Labels, die von den Stars getragen und schließlich für die Kunden vermarktet wurden. Das änderte sich aber schlagartig, als die PR-Managerin Sue Gier vom Unternehmen Closed eine spontane Aktion startet und im Hotel am Sunset Boulevard einen Showroom mit Closed Jeans gestaltet. Sie lädt zur Präsentation ihrer Kollektion viele prominente Persönlichkeiten ein und wirbt auf diese Weise für ihre Marke. Kurz darauf bestellt auch die Stylistin Patricia Field für den Film “Sex And The City” Hosen von Closed.